Es ist ohne Probleme möglich durch Reihenschaltung die biologische Filterung zu optimieren, imdem man einfach unterschiedlich große Außenfilter nutzt.
Ich selbst habe einen HMF, einen Eheim 2080 und einen Eheim 2078e in Reihe laufen. Zugegeben, ich bräuchte so viel Filtervolumen nicht auf 240l Aquariumwasser, aber da die Filter über waren wollte ich es einfach probieren.
Da der 2080 doch relativ groß ist mit seinen 25 Bruttolitern, ist in ihm die Durchflußgeschwindigkeit natürlich nicht so hoch wie in dem 2078e der das Wasser durch den HMF und den 2080 zieht. Somit verbessert sich also auch die biologische Filterung.
Hallo Chriz (?),
ist natürlich richtig. Aber wenn man eh einen Topffilter mit großem Querschnitt hat, warum sollte man dann unbedingt noch einen kleinen in Reihe schalten wollen?
Natürlich gibt es Szenarien wo man das macht um z.B. zusätzliche Spezialmedien problemlos unterbringen zu können. Aber für den Normalfall ist das wenig empfehlenswert, weil man unnötig Fehlerrisko und Häufigkeit durch die zusätzlichen Komponenten und Verbindungen erhöht.
Der entsprechend hochquerschnittige Topffilter tut im Sinne der hier diskutierten biologischen Aktivität seinen Job auch allein gut. Durch ein kleinen Filter in Serie gewinnt man nicht mehr viel (bestenfalls einen Effekt der biologischen Kaskade, die aber kontrovers diskutiert wird).
Anders wenn man nur niedrigquerschnittige Filter zur Verfügung hat, wo man durch Parallelschaltung und korrespondierender Drosselung die Verhältnisse verbessern kann.
Es kommt natürlich auch auf die Überzeugung an. Ich persönlich nutze immer die Kombination HMF + Außenfilter. Der HMF übernimmt natürlich den biologischen Teil, der Außenfilter übernimmt die Feinfilterung. Klar wäre der Außenfilter als Feinfilter ohne HMF effektiver, aber auch ich bin der Ansicht das ein Topffilter oft genug überdimensoniert motorisiert und damit der Durchfluß zu hoch ist. Einen extra Filter bestellen würde ich deswegen natürlich nicht...der 2080 war über.
Hallo,
ich würde auch in Reihe laufen lassen. Den kleinen Filter zuerst und stromlos, dann den großen hinten dran.
Da der große Filter auf diesem Weg vorgefiltertes Wasser bekommt, wird man diesen nicht mehr groß reinigen müssen, könnte tatsächlich mal biologische Funktionen übernehmen.
Muss natürlich gut eingefahren sein. Durch das Vorschalten von dem kleinen Filter wird sich wohl auch die Strömungsgeschwindigkeit in dem großen Filter reduzieren. Weiterer Vorteil für biolog. Filterung.
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Viele Grüße, Guido.
„Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.“ Benjamin Franklin
Moin
Ich habe zwei 2326 Eheim Filter in reihe einer der Filter ist aus und Impeller ist entfernt.
Gemacht habe ich es weil der zweite da war und ich so platz für mein torf und Phosex (beides nicht mehr im gebrauch ;-) ) hatte.
Man sollte natürlich darauf achten das die Strömungsgeschwindigkeit im Filter nicht zu groß wirt. D.H bei unterschiedlichen Filterquerschnitten pumpt der mit dem Kleineren Querschnitt.
Des Weiteren sollte nicht zu viel feines Filtermedium benutzt werden. Als ich drei räumlich getrennte Mikrofliese im Filter hatte und diese sich nach 6 Monaten langsam Dichtsetzten, Kamm es zu Ausgasungen im filter, auf Grund des Nietricken drucks am Impeller, wodurch ständig luft vom filter gefördert wurde was sich mit Störgäräschen bemerkbar macht.
Ansonsten läufst gut ob es nötig ist weis ich nicht, ob ich deswegen kein Nitrat im Wasser habe ist auch strittig auch wenn das Filtermaterial damit wirbt das es durch anaerobe Prozesse auch Nitrat abbaut.
Ach so bei mir sind schlappe 160l
Hallo,
ich würde auch in Reihe laufen lassen. Den kleinen Filter zuerst und stromlos, dann den großen hinten dran.
Da der große Filter auf diesem Weg vorgefiltertes Wasser bekommt, wird man diesen nicht mehr groß reinigen müssen, könnte tatsächlich mal biologische Funktionen übernehmen.
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Hmm, OK. Vorfilterkonzept. Auch nett.
Wird ja von einigen Herstellern auch "eingebaut" angeboten. Widerspricht zwar den Theorien die im HMF-Umfeld zur biologischen Aktivität grasieren (angeblich mangelnde Tiefenbesiedlung des Substrats), aber die Theorie steht eh auf wackeligen Beinen.
Zitat:
Zitat von carlosderriese
Muss natürlich gut eingefahren sein. Durch das Vorschalten von dem kleinen Filter wird sich wohl auch die Strömungsgeschwindigkeit in dem großen Filter reduzieren. Weiterer Vorteil für biolog. Filterung.
Falls der kleinere Filter überhaupt eine Drossel ist, ist es für die Strömungsgeschwindigkeit wurscht ob er vor- oder nachgeschaltet ist.
Es kommt natürlich auch auf die Überzeugung an. Ich persönlich nutze immer die Kombination HMF + Außenfilter. Der HMF übernimmt natürlich den biologischen Teil, der Außenfilter übernimmt die Feinfilterung.
Gut, dass die so genau wissen wofür sie zuständig sind.
Bei dieser Arbeitsteilung ist m.E. mehr der konzeptionelle Wunsch der Vater des Gedanken. Nitrifizierende siedeln sich dort an an wo Nährstoff (NH4, NO2) und Sauerstoff zur Verfügung steht.
Da auch dein HMF es wohl nicht schaffen wird den Nährstoff in einer Passage zu eliminieren (Sauerstoff eh nicht) ergibt sich der logische Rest.
Zitat:
Zitat von Chriz
Klar wäre der Außenfilter als Feinfilter ohne HMF effektiver,
[...]
Inwiefern? Der filtert halt - mechanisch betrachtet - dass was der HMF durchlässt. Wenn der im Feinbereich schon effektiv ist, auch gut.
[...]
Man sollte natürlich darauf achten das die Strömungsgeschwindigkeit im Filter nicht zu groß wirt. D.H bei unterschiedlichen Filterquerschnitten pumpt der mit dem Kleineren Querschnitt.
Wer jetzt nun tatsächlich pumpt ist wurscht, aber die Pumpleistung sollte entsprechend dem Kleinsten dosiert werden. Ggf. halt über 'ne Auslaßdrossel.
Zitat:
Zitat von GMC-01
Des Weiteren sollte nicht zu viel feines Filtermedium benutzt werden. Als ich drei räumlich getrennte Mikrofliese im Filter hatte und diese sich nach 6 Monaten langsam Dichtsetzten, Kamm es zu Ausgasungen im filter, auf Grund des Nietricken drucks am Impeller, wodurch ständig luft vom filter gefördert [...]
Genauer sollte man eigentlich nur eine Feinstfilterstufe verwenden und die sollte die letzte in der Kaskade sein, damit innerhalb der Filterstufen keine nennenswerten Druckunterschiede entstehen, die die Kanalbildung fördern würden.
Moin
@martines.
Beides richtig! Es ist einfach einfacher den Kleinen Pumpen zu lassen, als den Großen und dan mittels Drossel wieder zu reduzieren, den da muß man ja messen wieviel nun wirklichkommt.
Die Feinfiltern sollte die chemischen filtermedien vor verschmutzung schützen, mitlerweile benutz ich garkeine fein filter mehr, Blauer filterschschwam reicht, man sollte nur nicht am filere wackeln dan gibts braune wolken;-)
mfg GMC
Moin
@martines.
Beides richtig! Es ist einfach einfacher den Kleinen Pumpen zu lassen, als den Großen und dan mittels Drossel wieder zu reduzieren, den da muß man ja messen wieviel nun wirklichkommt.
Energietechnisch sicher besser den Kleinen pumpen zu lassen. Wobei halt die Frage ist, was "klein" bedeutet und ob dessen Pumpe noch funktional ist.
Bei meinen Bestückungen drossele ich auch die "Kleinen".
Zitat:
Zitat von GMC-01
Die Feinfiltern sollte die chemischen filtermedien vor verschmutzung schützen, [...]
Da gibt's wohl unterschiedliche Konzepte. Bei dem "Grob-nach-Fein"-Medienkonzept ist der Feinfilter am Ende der Kaskade. Etwaige chemische Filtermedien müssen mit dem Leben was halt kommt. Funktioniert aber auch. Ich werfe z.B. Phosphat-Absorber einfach unten in den Filterpott. Mulmt zu, aber erfüllt trotzdem seine Aufgabe.
Gruss
Martin
Geändert von martins42 (03.11.2008 um 16:58 Uhr).
Grund: Grammatik