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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Malawisee-Cichliden


Jani
10.08.2003, 22:27
Hier gehts zum Wiki: http://www.aquariumwiki.de/wiki/Malawisee-Cichliden

Herkunft
Der Malawisee gehört wie der Tanganjika – und der Victoriasee zu den großen Grabenseen.
Diese befinden sich im sog. Großen Grabenbruch in Ostafrika. Dort driften zwei Erdplatten auseinander und bildeten vor Millionen von Jahren riesige Erdspalten die sich mit Wasser füllten. Zeitweise gab es weder Zu- noch Abflüsse und so entwickelten sich dort Buntbarsche die es nirgendwo anders auf der Welt gibt. Solche Tierarten bezeichnet man als endemisch.
Der Malawisee ist mit 600 Km Länge und 80 Km an der breitesten Stelle der “kleinste“ der drei großen Grabenseen. Die Maximale Wassertiefe beträgt ca. 700 Meter. Unterhalb von etwa 200 Metern ist aber soviel Schwefelwasserstoff vorhanden das kein Fisch überleben kann.
Die Buntbarsche des Malawisees werden grob in zwei Gruppen aufgeteilt, die Mbunas und die Non-Mbunas oder Utakas. Wobei man den Begriff Utaka teilweise auch nur für die Planktonfresser wie z.B. Copadichromis und Nyassachromis verwendet.
Mbunas sind meist Aufwuchsfresser. Diese Barsche sind eng an die Geröllzonen im See gebunden und fressen die auf den Steinen wachsenden Algen und die sich darin befindenden Kleinlebewesen und teilweise auch kleine Fische, dazu gehören u.a. die Gattungen Pseudotropheus, Labidochromis, und Melanochromis. Die Non- Mbunas leben im Freiwasser oder auf den ausgedehnten Sandflächen im See. Sie sind Allesfresser (Aulonocara), Räuber (Nimbochromis) oder Planktonfresser (Copadichromis). Es gibt aber in beiden Gruppen auch Barsche die sich auf das Fressen von Flossenteilen oder Schuppen anderer Fische spezialisiert haben. Diese Fische werden verständlicherweise nicht für den Aquarienhandel importiert.
Die Gesamthärte des Wassers im Malawisee liegt bei etwa 5 ° GH, die Karbonathärte bei 7 °KH und der PH Wert bei 8-8,5. Die Fische können aber auch in wesentlich härterem Wasser von 20 –25 °GH gehalten und gezüchtet werden. Wichtig ist nur das die für den See angegebenen Werte nicht unterschritten werden. Die Temperatur liegt recht konstant
bei 24-26° C.

Fortpflanzung / soziales Verhalten
Die endemischen Malawiseecichliden sind ausnahmslos agame Maulbrüter im weiblichen Geschlecht. Das bedeutet das die Fische keine feste Paarbindung eingehen. Erwachsene Männchen besetzen ein Revier und versuchen sich mit so vielen Weibchen wie möglich zu Paaren. Nicht paarungsbereite Weibchen und Männliche Konkurrenten werden konsequent vertrieben.. Um auf sich aufmerksam zu machen sind die Männchen meist wesentlich prächtiger gefärbt. Jungtiere und Weibchen sowie Männchen ohne Revier zeigen diese Färbung nicht oder nur abgeschwächt.
Die Paarung erfolgt unter ständigen Drehungen umeinander, die Eier werden vom Weibchen im Sand oder auf einem Stein abgelegt, dann vom Männchen befruchtet und bei der nächsten Drehung vom Weibchen ins Maul aufgenommen. Viele Männchen haben sog. Eiflecken auf der Afterflosse, auch danach schnappt das Weibchen und nimmt so auch Samen auf, so können die Eier auch noch im Maul befruchtet werden.
Nach der Paarung wird das Weibchen vertrieben. Es entlässt dann nach ca. 3 Wochen je nach Art und Größe etwa 15–150 fertig entwickelte Jungfische. Einige Arten nehmen ihre Jungfische bei Gefahr oder in der Nacht noch mehrere Tage oder auch Wochen im Maul auf.


Haltungsvoraussetzungen
Aufgrund der hohen innerartlichen Aggression insbesondere der Männchen müssen Malawicichliden immer in größeren Gruppen am besten mit Weibchen- Überschuss gehalten werden. Die Aggressionen können sich so auf mehrere Fische verteilen und der schwächste Fisch bekommt nicht alle “Prügel“ ab.
Aus diesem Grund brauchen die Tiere geräumige Aquarien. 100 cm ist die absolute Untergrenze und nur für etwa 10 kleinere Mbunas geeignet, viel besser sind Becken ab 150 cm. Genau so wichtig sind genügend Versteckplätze für unterlegene Fische. Es müssen mehrere von einander getrennte Steinaufbauten mit vielen Spalten und Höhlen vorhanden sein.
Pflanzen kommen im natürlichen Lebensraum der meisten Fische nicht vor. Es gibt aber auch ausgedehnte Vallisnerien- Felder. Es sollten nur robuste Arten wie Anubias, Vallisnerien, und Cryptocorynen eingesetzt werden da einige Mbunas die Pflanzen als Zusatzfutter ansehen könnten.
Das Wasser darf auf keinen Fall sauer sein oder Huminsäuren enthalten. Es darf niemals über Torf gefiltert werden und auf Wurzeln zur Dekoration sollte man auch verzichten.
Der Filter sollte das Becken mindestens 3-4 mal in der Stunde umwälzen und einen wöchentlichen Wasserwechsel von 20-30 % danken die Fische mit erhöhter Vitalität und Farbenpracht.
Aufgrund des einzigartigen Sozialverhaltens der Malawisee- Cichliden sollten die Tiere nicht mit Fischen aus anderen Regionen zusammen gehalten werden. Die Artenvielfalt im See ist so groß, das man auch ein schönes Gesellschaftsbecken nur mit Malawi- Cichliden zusammen stellen kann.

Pattex
11.08.2003, 10:39
Hallo Jani!
Ich kann nur sagen: super, wie immer (5 Punkte ;) )!
Dank Deiner vielen Einträge hier, lerne ich immer wieder was dazu, deshalb hier mal ein ganz grosses Dankeschön für Deine Mühe :)

Gruss

Patricia

Jani
11.08.2003, 15:35
Hallo Pattex,
zum Glück siehst du nicht wie rot ich werde :schuechtern:

Danke
Jani

Stolle
11.08.2003, 20:25
Ich schmeiß meinen Mergus weg!!!!

:P Ich hab ja Jani´s Thread!!! :P

Mbuna
18.08.2003, 13:00
Hallo,

so direkt übernehmen würde ich das nicht. Einige wichtige Informationen fehlen bzw. sind falsch.

1. Mbuna kommt aus der Chitonga-Sprache und bezeichnet die an den Felsenküsten vorkommenden Buntbarsche, es hat nichts mit deren Ernährung zu tun. Nicht alle Mbunas sind Aufwuchsfresser, auch unter ihnen gibt es Raubfische. Z. B. Arten der Gattung Melanochromis.

2. Nicht-Mbuna oder "Non-Mbuna" bezeichnet man als Utaka.

3. Bei der Aufzählung der Mbuna-Arten fehlen noch einige.

4. Pflanzen werden sehr wohl geschädigt, geeignet für ein Malawibecken sind nur harte Arten und diverse Cryptocorynen. Im Malawisee selber kommen Vallesnerien und diverse Laichkräuter vor.

5. Die Schuppen- und Flossenfresser gehören zu den Mbunas. Ein recht häufig im Handel erhältliche Art ist Melanochromis "lepidophage", der bei aureichender Fütterung dieses jedoch kaum einmal macht. Die anderen Flossenfresser der Gattung Genychromis sind allerdings zur Vergesellschaftung mit anderen Malawis nicht geeignet.

5. Es gibt auch frei im Wasser laichende Malawibuntbarsche.

Jani
18.08.2003, 14:39
Hallo,

Zu 1:
Was heißt denn Mbuna? Ich habe es mal irgendwo gelesen aber wieder vergessen. Ich ergänze noch das auch teilweise kleinere Fische gefressen werden.
Zu 2:
Die einen sagen so die anderen so, ich übernehme aber gerne noch Utaka
Zu 3:
Es sollten auch nicht alle aufgezählt werden ich habe mich hier auf die Bekanntesten beschränkt.
Zu 4:
Welche Malawi Cichliden schädigen Pflanzen und in welcher Form?
Zu 5:
Schuppenfresser gibt es in beiden Gruppen bei den Non- Mbunas z. B. Corematodus und Docimodus
Zu 6
Welche sind das?

Grüße
Jani

Mbuna
18.08.2003, 15:03
Hi,

einige Arten fressen Pflanzen an oder beißen auch Stücke herraus, dazu gehören z.b. einige Pseudotropheus, Maylandia oder auch Labidochromis Arten.

Rhampochromis Arten sind frei im Wasser laichende Maulbrüter, ähnlich wie die Cyprichromis des Tanganjikasees.

Jani
18.08.2003, 15:53
Hallo,
so ist geändert bitte nochmal durchlesen!
Das mit den Rhampochromis finde ich etwas zu speziell um das hier extra zu erwähnen. Das Fotpflanzungsverhalten ist ja kaum erforscht und alle Rhampochromis machen das wohl auch nicht.
Es wäre schön wenn noch jemand sagen könnte was Mbuna eigentlich heißt.

Grüße
Jani

MarcR
18.08.2003, 17:49
Hallo

Mbuna hat es schon geschrieben.
Es heißtin etwa: Die in den Felsen leben.

Bassi
26.08.2003, 10:48
Hi!

So....noch als kleine Ergänzung....aus diesem (http://www.aquarium-forum.de/phpboard/thread.php?threadid=12978&boardid=3&styleid=20&sid=a78a487dd2feed9b115dc799c1740026) Thread...

zum 2. Punkt

Ich denke, dass man den Begriff Utaka nicht so weit fassen darf! Nicht alle Non-Mbunas sind Utaka! Utaka sind zooplanktonfressende Haplochromine im offenen Wasser. Dazu gerhören Copadichromis und Nyassachromis.
Aulonocara z.B. wird in einer anderen Gruppe zusammengefasst, die meist über sandigen Böden vorkommt. Lethrinops gehört ebenfalls in diese Gruppe von Fischen.
...Raubfische bilden eigene Gruppen und Mbunas bilden eigene Gruppen (usw).
"Mbuna" und "Utaka" sind keine konkreten wissenschaftlichen Bezeichnungen. Es sind lediglich die Bezeichnung, die die dortige Bevölkerung den Barschen gegeben haben. Um die MalawibuntBarsche nach ihrer Nahrung und/oder Habitat zu ordnen sind sicher mehr Begriffe als "Mbuna" und "Utaka" nötig.


Mfg

Bassi

Jani
03.09.2003, 22:05
Hallo,
ich habe noch folgen Satz hinzugefügt:
"Wobei man den Begriff Utaka teilweise auch nur für die Planktonfresser wie z.B. Copadichromis und Nyassachromis verwendet. "
Ich hoffe damit sind alle Klarheiten beseitigt. :)

Grüße
Jani

iwalam
23.01.2006, 19:28
Bezieht sich auf: http://www.aquariumwiki.de/wiki/Malawisee-Cichliden


Erst mal gut geschriebener Eintrag, vielen Dank.

An ein paar Kleinigkeiten darf ich mich aber aufgeilen, oder?

Meiner Meinung wäre es Sinvoll zu erwähnen was Mbunas sind.
Mit den Werten komme ich nicht ganz zurecht und hab jetzt mal die Werte im Handbuch Malawiuntbarsche von Ad Konings nachgeschlagen (ich denke dem kann man trauen, der ist von Beruf Biologe und taucht die ganze Zeit da rum).
Durchschnittliche Oberflächentemperatur: 23 - 28 Grad C. Je nach Jahreszeit und Region auch zwischen 20 und 30 Grad C.
Der pH schwankt zwische 7,8 und 8,5.

Erwachsene Männchen besetzen ein Revier und versuchen sich mit so vielen Weibchen wie möglich zu paaren.
Soweit ich weiß bilden nicht alle Böcke Reviere sondern haben z.T. nur feste Futterstellen.

Hoffe ich bin nicht zu penible.

Henry Wollentin
24.01.2006, 13:39
Hallo Tom,

ich hab deinen Beitrag mal an den Originalthread angehängt. Bitte diskutiert hier weiter.

iwalam
24.01.2006, 18:47
Hallo zusammen,Hallo

Mbuna hat es schon geschrieben.
Es heißtin etwa: Die in den Felsen leben.Das ist, entschldige wenn ich das so sage, falsch.
Die Einheimischen am Malawisee nennen alle Fische Mbuna, es ist das afrikanische Wrt (im dortigen Dialekt) für Fisch. Man ist dann dazu übergegangen Fische die ausschließlich im Malawisee leben Mbunas zu nennen. Cichliden die nicht ausschließlich im Malawisee vorkommen, werden Non-Mbuna genannt.

Auch nachzuelsen unter http://de.wikipedia.org/wiki/Mbuna

Henry Wollentin
25.01.2006, 06:04
Hallo Tom,

irgendwie hast du da was in den falschen Hals gekriegt. In der Wikipedia steht folgendes:

Mbuna ist der Oberbegriff für mehrere Gattungen von Cichliden (Buntbarschen), die im Malawisee (Ostafrika) endemisch leben, also nur dort vorkommen.

Besonders farbenprächtige Vertreter sind beliebte Aquarienfische. Die in der Aquaristik bekanntesten Gattungen sind Pseudotropheus, Labeotropheus, Melanochromis. Mbunas sind Felsbewohner, die in den Uferregionen des Malawisees im Felslitoral heimisch sind. Weitere Gattungen sind Cynotilapia, Gephyrochromis, Iodotropheus, Petrotilapia. Alle anderen Gattungen werden als Nicht-Mbuna bezeichnet.

Das bedeutet, dass die als Mbuna bezeichneten Gattungen im Malawisee endemisch leben und in anderen Gewässern nicht vorkommen. Da steht nicht, dass die Bezeichnung Mbuna für alle Fische verwendet wird. Der letzte Satz ist so zu verstehen, dass alle anderen im See endemischen Gattungen, die nicht im Felslitoral leben, als Non-Mbunas bezeichnet werden. Die Übersetzung "die in den Felsen leben" ist absolut korrekt. Es ist nicht der afrikanische Ausdruck für "Fisch".

Mbuna - Bewohner der Felsenregion im Malawisee

Zitat von www.Malawisee.com

Das Wort Mbuna entstammt der Chitonga-Sprache und heisst soviel wie
felsbewohnende Buntbarsche.

Zitat von www.malawis-only.de

Die meist sehr farbenprächtigen, felsbewohnenden Cichliden des Malawisees werden von den Einheimischen "Mbuna" genannt. Der Begriff entstammt der Tonga-Sprache und hat sich inzwischen sowohl bei Wissenschaftlern als auch bei Aquarianern als feststehender Begriff etabliert.

Zitat von www.aquanet.de

Die größte Gruppe der im Malawisee lebenden Cichliden gehört den sogenannten "Mbuna" an. Das aus der einheimischen Sprache übernommene Wort bedeutet soviel wie "in den Felsen lebend" und beschreibt den bevorzugten Lebensraum der Fische.

Zitat von www.cichliden.net

Mit Zitaten aus der Literatur kann ich dich heute Abend zuschütten, wenn ich zu Hause bin.

iwalam
25.01.2006, 07:08
Sorry, hatte ich komplett anders in Erinerung. So verbledet kann man manchmal sein kann. Dreimal sorry, ich nehme alles zurück und behaupte ab jetzt das Gegenteil.

Henry Wollentin
25.01.2006, 07:13
Macht ja nichts, kann jedem mal passieren. Was meinst du, wie oft ich ein Brett vor'm Kopf habe :D :D :D .

iwalam
25.01.2006, 07:43
Ok, ok, aber trotzdem ist Mbuna nicht wirklich richtig erklärt, steht der Begriff doch für die endemischen Fische des Malawisees. Oder habe ich da noch ein Brett, oder was überlesen?

Henry Wollentin
25.01.2006, 07:48
Ja, eben, weil alle Cichliden des Malawisees endemisch sind.

iwalam
25.01.2006, 08:24
Alles klar, gebe mich geschlagen. Was ist den mit dem Rest?

>>Mit den Werten komme ich nicht ganz zurecht und hab jetzt mal die Werte im Handbuch Malawiuntbarsche von Ad Konings nachgeschlagen (ich denke dem kann man trauen, der ist von Beruf Biologe und taucht die ganze Zeit da rum).
Durchschnittliche Oberflächentemperatur: 23 - 28 Grad C. Je nach Jahreszeit und Region auch zwischen 20 und 30 Grad C.
Der pH schwankt zwische 7,8 und 8,5.

http://www.aquariumforum.de/images/misc/quotestr70/06.png Zitat http://www.aquariumforum.de/images/misc/quotestr70/08a.png http://www.aquariumforum.de/images/misc/quotestr70/12.png Erwachsene Männchen besetzen ein Revier und versuchen sich mit so vielen Weibchen wie möglich zu paaren.

http://www.aquariumforum.de/images/misc/quotestr70/01.png http://www.aquariumforum.de/images/misc/quotestr70/03.png
Soweit ich weiß bilden nicht alle Böcke Reviere sondern haben z.T. nur feste Futterstellen.<<

Henry Wollentin
25.01.2006, 08:52
Hallo,

die Sache mit den Wasserwerten wird so richtig sein, ich werde Meister Konings da nicht widersprechen :D .

Auch ist es richtig, dass nicht alle Männchen ein Revier besetze, zumindest kein ständiges. Beim Laichen allerdings besetzen sie nur für diesen Zweck ein kleines Revier, in dem sie oft eine Laichgrube anlegen. Wenn die Paarerei dann vorbei ist, verlassen sie es wieder.

Jani
25.01.2006, 16:12
Hallo,
hilft das bezgl. der Mbunas weiter?
http://scalare-online.aquanet.de/forum/viewtopic.php?p=68585#68585

Evtl. kann man das ja noch in dem Beitrag verwursten, wenn gewünscht.

Bzgl. der Wasserwerte kann man den Temperaturbereich auf 23 - 27 °C erweitern, den pH auf 7,5 - 8,8 und die Leitfähigkeit erwähnen, welche bei etwa 250 µS/cm liegt.

Wegen dem Revier war es so gemeint wie Henry es im letzten Beitrag geschrieben hat.

Grüße
Jani

Jani
25.01.2006, 16:21
Hallo,
noch was zum Wasserwechsel, in dem Wiki Artikel steht:

>und einen wöchentlichen Wasserwechsel von 20-30 % danken die Fische mit erhöhter Vitalität und Farbenpracht.

Da stand ursprünglich mal 40- 50% Wasserwechsel. Ich würde darauf bestehen das wieder zu übernehmen, wenn Wasserwechsel dann auch richtig, gerade die Malawicichliden stehn drauf.

Grüße
Jani

P.S. Noch eine Frage, wie, beziehungsweise wo, meldet man sich bei der Wiki an wenn man noch keinen Benutzernamen hat?

Henry Wollentin
25.01.2006, 18:37
Hallo Jani,

es freut mich, dass du auch mal wieder vorbei schaust und dich an der Diskussion beteiligst.

Dein Beitrag in Scalare-online hört sich doch gut an, den können wir gern mit ins Wiki übernehmen.

Im Wiki brauchst du dich übrigens gar nicht anmelden oder registrieren, die Nutzung funktioniert ohne. Das Einstellen und bearbeiten von Artikeln ist nur den Moderatoren erlaubt. Für das Erstellen von Artikeln und Änderungsvorschläge ist dieses Forum gedacht.

iwalam
25.01.2006, 22:17
Hallo Jani und Henry,

Bzgl. der Wasserwerte kann man den Temperaturbereich auf 23 - 27 °C erweitern, den pH auf 7,5 - 8,8Zahlendreher: 7,8-8,5 (im See) oder 7,0 - 8,0 (angestrebt).

Auch ist es richtig, dass nicht alle Männchen ein Revier besetze, zumindest kein ständiges. Beim Laichen allerdings besetzen sie nur für diesen Zweck ein kleines Revier, in dem sie oft eine Laichgrube anlegen. Wenn die Paarerei dann vorbei ist, verlassen sie es wieder.Passt!
>und einen wöchentlichen Wasserwechsel von 20-30 % danken die Fische mit erhöhter Vitalität und Farbenpracht.

Da stand ursprünglich mal 40- 50% Wasserwechsel. Ich würde darauf bestehen das wieder zu übernehmen, wenn Wasserwechsel dann auch richtig, gerade die Malawicichliden stehn drauf.Nimm doch den Mittelwert 30-40%. Ich denke hier ist am wichtigsten das rüberkommt das der See sehr Sauerstoffreich, Klar und Sauber ist und darum zumindest der wöchentliche TWW angesagt ist. Meister Konings spricht von 30% ich wechsle auch eher 40-50% da ich einen Überbesatz habe.

Dein Beitrag in Scalare-online hört sich doch gut an, den können wir gern mit ins Wiki übernehmen.Jetzt habe ich es auch noch mal richtig verstanden.:rotwerd:

Dann noch was, sollte man einen UV-Klärer erwähnen?
Oberflächenbewegung?

Oder geht das jetzt zu sehr in Richtung Ostafrika/Malawisee-Biotop.

Jani
26.01.2006, 16:38
Hallo zusammen,

Das Einstellen und bearbeiten von Artikeln ist nur den Moderatoren erlaubt.

Dann ist es aber keine "Wiki" mehr.

Zahlendreher: 7,8-8,5 (im See) oder 7,0 - 8,0 (angestrebt).


Nein, kein Zahlendreher sondern die Zusammenfassung verschiedener Quellen.

Nimm doch den Mittelwert 30-40%.

Warum? Wieso wurde das denn überhaupt geändert? Wegen der tollen These "Wasserwechsel ist Stress für die Fische"?
Welche positiven Auswirkungen hat ein Wechsel von nur 20% in der Woche gegenüber einem 50%igen Austausch?
Ich mache immer 50% Wasserwechsel und das hat sich nicht nur bei Überbesatz prima bewährt. Im Prinzip würde ich sogar jeden Tag 50% Wasserwechsel empfehlen, wenn jemand Lust dazu hat.

Grüße
Jani

Henry Wollentin
26.01.2006, 19:44
Hallo Jani,

Dann ist es aber keine "Wiki" mehr.

Das macht nichts:D . Wir haben uns für diese Vorgehensweise entschieden, damit nicht irgendwelcher Müll im Wiki auftaucht und die Mods nicht ständig damit beschäftigt sein müssen, das Wiki zu kontrollieren. Da wir ja das Forum zum Diskutieren haben, können wir Artikel dann einstellen, wenn sie von hoher Qualität sind. Das Wiki ist der Nachfolger der kaputt gegangenen Aqua-Hilfe und soll als eine Art Lehrbuch dienen. Die Wiki-Software eignete sich am besten dazu.

Warum? Wieso wurde das denn überhaupt geändert?

Mir ist gar nicht bewusst, dass das überhaupt geändert wurde. Und wer sollte das getan haben ? Ich war's jedenfalls nicht. Ich habe kein Problem mit 50 %, in meinen Zucht- und "Alten"-Becken im Keller mache ich sogar regelmäßig 80 % Wasserwechsel.

iwalam
26.01.2006, 20:07
Hallo Jani,

Welche positiven Auswirkungen hat ein Wechsel von nur 20% in der Woche gegenüber einem 50%igen Austausch? Also ich wechsel auch bis 50% dann wirds aber auch mit der Wassertemeperatur knapp. Ich nehm das Wasser so wie es kommt aus der Leitung und bei 50% hab ich nen Temperatursturz auf 20 Grad.
Dann ist das denke ich auch so eine Sache mit dem pH ich hab einen LW pH von 7,2. Im Becken einen von 8,0 bis 8,5. Ich hab noch nicht mehr als 50% gewechselt, könnte mir aber denken das der pH dann gut abrauscht und das nicht wirklich gut für die Fische ist. Oder bin ich da wieder aufm Holzweg. Ich meß beim nächsten mal Wechseln direkt nach dem wechsel mal.

Bzgl. der Wasserwerte kann man den Temperaturbereich auf 23 - 27 °C erweitern, den pH auf 7,5 - 8,8 und die Leitfähigkeit erwähnen, welche bei etwa 250 µS/cm liegt.Wo steht den 8,8? Ich wundere mich aus dem Grund weil ich bei Einrichtungsbeispiele einen auf den Deckel bekommen habe das mein pH bei 8,5 liegt, mit der Begründung das sei ja maximale Obergrenze.

Zahlendreher: 7,8-8,5 (im See) oder 7,0 - 8,0 (angestrebt).
Ups jetzt hatte ich aber nen Zahlendreher meinte 7,5 bis 8,0.

Jani
01.02.2006, 14:25
Hallo Tom,

Ich meß beim nächsten mal Wechseln direkt nach dem wechsel mal.


Würde ich auch vorschlagen, wie sich der pH beim Wasserwechsel verändert läßt sich nicht vorhersagen.

Wo steht den 8,8?
Wo jetzt genau 8,8 steht kann ich dir nicht mehr sagen, es gibt aber auch Quellen die pH 9 angeben wenn mich nicht alles täuscht. Das ist aber auch wirklich nicht so wichtig.

Ich wundere mich aus dem Grund weil ich bei Einrichtungsbeispiele einen auf den Deckel bekommen habe das mein pH bei 8,5 liegt, mit der Begründung das sei ja maximale Obergrenze.


Bist du an die Wasserwertepolizei geraten? ;-)
Was passiert wenn die Malawicichliden bei pH 8,8 anstatt 8,5 rumschwimmen, wurde dir dann ja bestimmt auch erklärt, denn wer sowas schreibt hat ja sicher persönliche Erfahrungen damit gemacht. ;-)

Mein Tipp, laß dich nicht verrückt machen wegen ein paar zehntel beim pH Wert, wichtig ist nur das er dauerhaft um bzw. über 7,5 liegt.

Grüße
Jani

Jani
07.03.2006, 15:53
Hi,
und nu?
Soll jetzt keine Kritik an Henry bzw. denjenigen sein die in der Wiki Einträge vornehmen, es gibt sicher wichtigeres zu tun, aber so ungefähr habe ich mir das vorgestellt, der Artikel ist jedenfalls noch nicht verändert.
Dürfte ich Einträge vornehmen wäre das aber schon längst passiert und auch Mbuna als Begriff eingetragen.

Wie wäre es wenn zumindest die Leute von denen ein Artikel überneommen wurde Änderungen in der "Wiki" vornehmen dürfen? Diese Leute haben sich doch damit meist als (halbwegs) seriös erwiesen und sollten die "Wiki" nicht zumüllen?

Grüße
Jani

Jani
20.03.2006, 15:42
Hallo ?
nun gut, war aber schön das wir mal drüber gesprochen haben.
Und mehr als mithilfe anbieten kann man ja auch nicht.

Grüße
Jani

Henry Wollentin
20.03.2006, 16:28
Hallo Jani,

du hast ja völlig Recht, es schleift bei mir ein wenig. Aber ich hatte in letzter Zeit kaum Zeit und war auch noch 2 Wochen krank, daher habe ich deinen Beitrag vom 7.3. erst heute gelesen. Ich werde mich in den nächsten Tagen drum kümmern - versprochen.